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Häufig gestellte Fragen

Durch den Einsatz von Magnetwellen werden übertragungsfrei Signale in die Muskulatur transportiert. Magnetwellen durchdringen jeden Körper widerstandslos. So ist es möglich, dass die Patientin bzw. der Patient ohne Ausziehen oder Wechsel der Kleidung das Training durchführen kann. Der Patient sitzt im bequemen Trainingssessel in einstellbarer, entspannter Position und die Technik arbeitet für ihn. Die Muskulatur des Beckenbodens wird rhythmisch angespannt und wieder entspannt.

Die wichtigsten Vorteile bestehen darin, dass zum einen das PelviPower-Training keinerlei Anstrengung erfordert. Zum anderen ist die Wirkung stärker, als bei klassischem Beckenbodentraining oder Eigentraining. Ebenso stellt sich der Trainingserfolg in den meisten Fällen wesentlich schneller ein. Zudem wird das gesamte Muskelsystem der Körpermitte gekräftigt.

Im Allgemeinen berichten Patientinnen und Patienten von einer guten bis sehr guten Verträglichkeit. Das Training ist in keiner Weise anstrengend und regt dennoch den Blutkreislauf an. Durch das Training entsteht eine gute Gewebsdurchblutung, die Patientinnen und Patienten direkt während und nach einer Trainingseinheit auf dem PelviPower als angenehm und nachhaltig verspüren.

Das PelviPower-Training schlägt bei den meisten Anwendern relativ schnell an. Der Verbesserungsgrad ist bei keinem Patienten völlig gleich, jedoch verspüren die meisten Patientinnen und Patienten eine Verbesserung ungefähr nach der 5. Sitzung, möglicherweise etwas früher oder etwas später. Überwiegend kann beschrieben werden, dass in den ersten Trainingseinheiten ein rascher Verbesserungseffekt eintritt. In den weiteren Trainings-Einheiten schreiten Aufbau und Festigung der Muskulatur kontinuierlich voran.

Es gibt nur wenige Patientinnen bzw. Patienten, die nicht auf das PelviPower-Training ansprechen. In äusserst seltenen Fällen hat selbst eine 20-malige Trainingsserie nicht zum erhofften Ergebnis geführt. Aus der praktischen Erfahrung heraus ist bekannt, dass Patientinnen, die entweder eine Operation mittels einer Anhebung der Harnröhre und des Verschlussapparats hatten oder eine Wertheim Operation, eine zum Teil erheblich reduzierte Erfolgschance haben. Auch bei Nervenverletzungen der entsprechenden Muskulatur ist die Trainingsmethode leider als nicht zielführend zu beurteilen. Vom Training ist wegen schlechten bis gar keinen Erfolgsaussichten abzuraten. Bei jeder Patientin und jedem Patienten wird während der Behandlungsserie, in einem Zwischengespräch mit dem Arzt, das Zwischenergebnis überprüft. 

Diese Frage muss differenziert beantwortet werden: Zum einen hängt die Nachhaltigkeit des PelviPower-Trainings davon ab, in welchem „Entlassungszustand“ der Patient sich befindet. Zum anderen davon, ob der Patient nach dem Training einem Eigentraining oder körperlichen Aktivitäten nachgehen kann. Kann ein Patient dies nach dem Training tun, verlängert sich die Nachhaltigkeit deutlich. Ziel wäre es dies zu erreichen, da eine Wiederholung des PelviPower-Trainings dann womöglich bis ins hohe Alter nicht mehr notwendig sein könnte.

Ein schnellerer Trainings-Erfolg durch ein paralleles Eigentraining ist bisher nicht bestätigt. Jedoch ist es ratsam, mit dem Eigentraining frühzeitig zu beginnen. Durch das PelviPower-Training spürt der Patient seinen Beckenboden früher und deutlicher als beim klassischen Training. Ein Vorteil ist, dass der Patient relativ schnell und zielsicher ein besseres Körpergefühl zu seiner Beckenbodenmuskulatur entwickelt und in der Nachfolge den Behandlungserfolg durch das Eigentraining auf Dauer stabilisieren kann.

Gesundheitliche Einschränkungen gibt es in Form von absoluten Kontraindikationen. Das PelviPower-Training darf nicht angewendet werden bei Schwangerschaft, Implantaten elektronischer oder metallischer Art im Bereich zwischen Knie und Hals z. B. Insulinpumpe, Herzschrittmacher, Defibrillator, Hormonspirale, Hüftgelenk aus metallischer Legierung, metallische Schrauben, Nägel etc. im Bereich ab 10 cm des Oberschenkels über dem Kniegelenk bis zum Unterbauch, Epilepsie und bei schweren Herzrhythmusstörungen. Nach Operationen oder Bestrahlungen darf das Training erst 4 Wochen nach der Behandlung durchgeführt werden. Bei akutem Fieber, Entzündungen im Urogenitaltrakt oder bei schmerzhaften Hämorrhoiden kann eine Behandlung  zu Unbequemlichkeiten führen. Auch bei einer Menstruation kann es vorkommen, dass die Trainingsempfindlichkeit kurzfristig höher als normal ist. Eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten ist empfehlenswert.